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Sonderband-Reihe MYTHEN, SAGEN UND LEGENDEN Nr. 2 – Siegfried und der Drache

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Sonderband-Reihe MYTHEN, SAGEN UND LEGENDEN Nr. 2 – Siegfried und der Drache

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Sonderband-Reihe MYTHEN, SAGEN UND LEGENDEN – Nr. 02 – Siegfried und der Drache

Der in einen Drachen verwandelte Riese Fafnir ist nun der Bewacher des von Alberich verfluchten Goldschatzes. Der junge Siegfried wächst bei dem in einen Zwerg verwandelten ehemaligen Riesen Mime auf, bei dem er das Schmiedehandwerk erlernt. Hier findet er das zerbrochene magische Schwert Balmung, das seinem Vater einst von Odin verliehen worden war. Mit der Hilfe der von ihm wieder zusammengeschmiedeten Wunderwaffe kann Siegfried den Drachen erschlagen und mit einem Bad in dessen Blut unverwundbar werden.

Die Nibelungensaga

Nachdem im ersten Band die Entstehung des riesigen Schatzes der Nibelungen beschrieben worden ist, erfahren wir nun, wie sich die Götter Odin, Thor und Loki mit dem Wolf Fenrir und der Midgardschlange Yormund auseinandersetzen müssen. Hier erfüllt sich ihr von Odin vorausgesagtes Schicksal. Sie werden getötet und von den Walküren nach Asgard in die Götterburg Walhall getragen.

Aus dem Kampf zwischen den Bestien Fenrir, Yormund und dem Drachen Fafnir geht der Drache als Sieger hervor. Durch diesen Sieg erhält dessen Blut die magische Wirkung, die später dem jungen Siegfried zur Unverwundbarkeit verhelfen wird. Nach dem Tode Fenrirs und Yormunds erwachen die Götter wieder zum Leben, sind nun zwar unsterblich, können aber nicht mehr aktiv in die Geschicke der Menschen eingreifen.

Im weiteren Verlauf der Geschichte geht es um das Schicksal der Walküre Brünhild, die sich gegen ihren Vater Odin wendet und um die Herkunft Siegfrieds, des späteren Drachentöters. Das Schicksal dieser beiden Protagonisten, die eigentlich füreinander bestimmt zu sein scheinen, soll sich, nachdem Siegfried den Drachen mit seinem magischen Schwert getötet hat, auf verhängnisvolle Weise verknüpfen.

Die vorliegende sechsteilige Bildergeschichte basiert auf dem bekanntesten und beliebtesten Mythos des frühen Nordeuropa, der Geschichte von Siegfried dem Drachentöter und dem Sturz des burgundischen Königshauses. Die älteste schriftliche Erwähnung dieser Legende erscheint in dem englischen National-Epos Beowulf. Es wird der Sieg Beowulfs über Grendel gefeiert und bei diesem Fest werden auch die Taten der Völsungen (oder auch: Wälsungen) erzählt. Allerdings ist hier Sigmund der Drachentöter, Siegfried (oder auch Sigurd) wird jedoch nicht erwähnt.

In der Völsungen-Saga sind Sigmund und Siglinde, die Eltern des späteren Drachentöters, ein Zwillingspaar. Bei ihrer Hochzeit ist ihnen dies aber nicht bewusst. Siegfrieds Biographie wird in den verschiedenen Versionen des Mythos sehr unterschiedlich dargestellt. Das gilt sowohl für seine Herkunft als auch für sein weiteres Schicksal.

Es wurden Versuche unternommen, die Völsungen historisch einzuordnen. So könnte mit Sigmund ursprünglich der burgundische König Sigismund gemeint sein, der im späten 5. Jahrhundert in Burgund herrschte. Allerdings passt dies nicht zusammen mit dem König Gundahar (Gunther), der in der Nibelungensage auch eine Rolle spielt, denn dieser ist zeitlich etwa 100 Jahre früher einzuordnen.

Ob es Siegfried als historische Gestalt überhaupt gegeben hat, ist sehr fraglich. Man geht zwar davon aus, dass die Nibelungensage auf Ereignisse der merowingisch-fränkischen Geschichte zurückgehen könnte, doch hat keiner der Versuche, Siegfried mit einer historischen Gestalt (etwa mit dem 575 ermordeten ostfränkischen König Sigibert I.) in Verbindung zu bringen, bei ernstzunehmenden Historikern Anerkennung gefunden. Es gibt sogar Theorien, die ihn als den Varus-Bezwinger Arminius identifizieren wollen. Doch auch dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte.

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