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Sonderband-Reihe MYTHEN, SAGEN UND LEGENDEN Nr. 1 – Der Schatz der Nibelungen

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Sonderband-Reihe MYTHEN, SAGEN UND LEGENDEN Nr. 1 – Der Schatz der Nibelungen

Select Art. Nr.: 978-3-944971-12-4
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Sonderband-Reihe MYTHEN, SAGEN UND LEGENDEN – Nr. 01 – Der Schatz der Nibelungen

Odin, der wichtigste Gott der alten Germanen, besiegt mit seinem achtbeinigen Pferd Sleipnir den Riesen Hrungnir in einem Wettrennen. Der unterlegene Riese muss sich daraufhin in einen Fischotter verwandeln. Auf der Jagd erlegt ihn Thor versehentlich mit einem riesigen Stein. Daraufhin werden die Götter von den aufgebrachten Riesen gefangengenommen. Nur der von Alberich zusammengetragene Nibelungenschatz kann sie jetzt noch retten.

Die Nibelungensaga

Vor über 150 Jahren begann der deutsche Komponist und Dichter Richard Wagner sich intensiv mit dem Stoff des Nibelungenlieds zu beschäftigen und seine geniale (vierteilige!) Trilogie,,Der Ring des Nibelungen“ wird seit über 100 Jahren regelmäßig in Bayreuth unter Beachtung einer breiten Öffentlichkeit aufgeführt.

Wagners Werk ist sicherlich stark vom Nibelungenlied inspiriert, doch der weitaus größere Anteil seines "Rings" ist beeinflusst von der Völsungen-Saga. Sie ist wahrscheinlich isländischen Ursprungs und im späten 13. Jahrhundert nach mündlichen Überlieferungen aufgeschrieben worden.

Der unbekannte Autor beschreibt die meist blutigen Geschicke einer Familie über mehrere Generationen. Insofern hat die Saga einiges mit den klassischen Isländer-Sagas gemein. Anders als in diesen aber nehmen hier übernatürliche Wesen wie die Götter Odin und Thor oder die Walküre Brünhilde eine aktive Rolle ein. Diese Verbindung von Mythos und Heldendichtung, die Wagner in seinen „Ring" übernimmt und dort weiter ausbaut, ist der auffälligste Unterschied zum Nibelungenlied, das auf die Darstellung dieser mythischen Elemente weitgehend verzichtet.

Man kann davon ausgehen, dass die Völsungen-Saga und das Nibelungenlied gemeinsame Wurzeln haben, die weit vor das 10. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückgehen. Die Namen der Protagonisten sind dabei nicht gleich, aber doch oft ähnlich. So heißt beispielsweise der Drachentöter im Nibelungenlied Siegfried und in der Völsungen-Saga Sigurd.

Die Nibelungen sind in der Völsungen-Saga das Volk der Zwerge, Gnome und Elfen um Alberich, das den Schatz der Nibelungen auf sein Geheiß zusammengetragen hat. Im Nibelungenlied sind mit den Nibelungen die Mannen um Siegfried oder um den Burgunderkönig Gunther gemeint. Das vorliegende Comicheft ist in den frühen 60er Jahren in Mexiko entstanden und folgt im wesentlichen der Völsungen-Saga.

Bei der Beschreibung der Entstehung des Schatzes der Nibelungen haben der (unbekannte) Szenarist und der Zeichner aber durchaus eigene Interpretationen einfließen lassen. Wegen der comictypischen Erzählweise ist die Handlung auf die wesentlichen Inhalte der Saga reduziert. Dieses Heft bildet den ersten Teil einer Reihe von jeweils in sich abgeschlossenen Geschichten, die mit der blutigen Rache Krimhilds endet.

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